#010 Führung braucht mehr Konsequenz

#010 Führung braucht mehr Konsequenz
Brennende Themen im Führungsalltag...

 
 
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Sie wollten dieses Mal konsequent sein und „NEIN“ sagen – das haben Sie sich ganz fest vorgenommen und sind dann doch wieder eingebrochen. Diese Situation kennen wir alle, denn heutzutage sind Mitarbeiter mächtiger denn je. Oft heißt es sogar hinter vorgehaltener Hand im Team: „Was will der Chef denn machen, der findet doch eh keine Neuen.“

In dieser Folge geht es um Konsequenz – nicht nur – als Führungskraft. Wir sprechen über Glaubwürdigkeit, „Androhungen“, Prinzipienreiter, herzliche Strenge, Kommunikation und Klarheit.

Hören Sie rein und reflektieren Sie mit uns zusammen über Konsequenz und entwickeln Sie Bewusstheit dafür, in welchen Situationen Sie konsequent sind oder auch nicht.


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In jedem Fall konsequent bleiben
Die Konsequenz von Inkonsequenz
Konsequenz bedeutet nicht gleich Härte
Für Klarheit sorgen – Regeln und Eskalationsstufen
Glaubwürdigkeit und Authentizität
Kommunikation üben
Unsere praktischen Tipps zusammengefasst

  1. Ralf:

    Sag mal, Jenny, wie konsequent bist du denn bei deinen Kindern?

  2. Jennifer:

    Weißt du, das Verrückte ist? Genau gerade diese Frage hatte ich im Kopf und wollte dich fragen, wie konsequent bist du überhaupt? Dann ist schon mal klar, dass wir heute über Konsequenz oder die Konsequenz der Inkonsequenz sprechen?

  3. In jedem Fall konsequent bleiben

  4. Ralf:

    Auch, ja, über die Konsequenz der Inkonsequenz, aber wir wollten über Konsequenz sprechen nach unserem letzten Thema Meeting, und wie konsequent fordere ich dann das Geld ein, wenn einer sagt: Wieso? Ich habe aber mit einem Kunden gesprochen, also ich habe so viele Feedbacks gekriegt. Ich konnte da nichts für. Der Chef hat mich aufgehalten. Kann ich dann konsequent die 5 Euro einfordern? So. Weißt du?

  5. Jennifer:

    Ja. Also holen wir noch mal ganz kurz ab. Wir haben beim letzten Mal gesagt, wenn jemand zu einem Meeting zu spät kommt, wo man gemeinsam vereinbart hat halt irgendwie, zu spät kommen wird mit 5 Euro, in Anführungszeichen, „bestraft“, dann ist es ja eine Regel, und dann ist man konsequent, egal was ist. Und wenn du jetzt sagst, das Beispiel kommt, Chef hat mich aufgehalten, ja Pech, du bist zu spät. Punkt.

  6. Ralf:

    Aber ich habe für einen Kunden einen Auftrag reingeholt. Okay, dann lass ich es. Du, weißt du was, okay, dann eben nicht. Dann lasse ich den Auftrag sausen.

  7. Jennifer:

    Das wäre dann auch wieder konsequent. Also ich finde schon wichtig halt eben konsequent zu sein. Weil du brachtest ja zu Anfang die Frage halt so, wie konsequent bist du zuhause oder mit deinen Kindern? Und ich sage, wenig, zu wenig. Lass niemand von meiner Familie zuhören, definitiv zu wenig. Aber man merkt dann ja schnell halt eben, wo man dann die Quittung auch bekommt. Wenn man einmal eingeknickt ist, wo du sagst, naja heute, komm. Zack, bist du da…

  8. Ralf:

    Gibst du den kleinen Finger, nehmen sie die ganze Hand. Einmal eine Ausnahme, dann können wir …

  9. Jennifer:

    Den ganzen Arm.

  10. Ralf:

    Genau. Den ganzen …

  11. Jennifer:

    Ja, ich denke, das ist ja, wie wir es im beruflichen Kontext dann halt eben kennen, wenn es heißt halt, komm, ja heute ist nicht so wild, ist schon in Ordnung. Zack, bist du da in so einem Muster drin, wo man dann auch schwer wieder rauskommt. Von daher finde ich, egal, ob es jetzt auch um den Kunden geht in dem Beispiel, was du gebracht hast, zu spät ist zu spät.

  12. Ralf:

    Okay.

  13. Jennifer:

    Ich meine, das Tolle ist ja, wenn wir den Kundenauftrag auch reingeholt haben, dann sind es trotzdem, gegen die Regel pünktlich kommen ist verstoßen, 5 Euro.

  14. Ralf:

    Okay.

  15. Jennifer:

    Und dann haben wir gesagt, geht einer guten Initiative oder dem Team zugute. Also von daher.

  16. Ralf:

    Also konsequent sein.

  17. Jennifer:

    Ja.

  18. Ralf:

    Warum schaffst du es zuhause nicht?

  19. Jennifer:

    Hach, weil mein Herz dann so groß ist und manchmal auch, weil ich völlig müde und kaputt bin, und dann sagst du einfach, ach komm, ist in Ordnung. Ist aber eben nicht in Ordnung. Und ich glaube, das ist auch bei ganz vielen im Führungsalltag halt so, dass man sagt, ach meine Güte, heute habe ich vielleicht nicht die Kraft. Also wenn man manchmal so ganz ehrlich zu sich selbst dann sagt, ach, lass doch einfach, ist nicht so schlimm.

  20. Ralf:

    Ja klar, ich bin genervt. Nicht schon wieder, jetzt wieder mich anstrengen, die Energie aufbringen, boah, den Kollegen ansprechen, vielleicht in Konflikt gehen, in die Diskussion gehen, boah, das will ich mir einfach sparen an dem Tag.

  21. Jennifer:

    Ja. Manchmal ist es dann der Weg des geringeren Widerstandes.

  22. Ralf:

    Weil der Tag eh schon …

  23. Jennifer:

    Nur, es wird gestraft.

  24. Die Konsequenzen von Inkonsequenz

  25. Ralf:

    Also ich hatte ja notiert, was sind die Konsequenzen von Inkonsequenzen? Dann, wenn du nicht konsequent bist, zahlst du den Preis dafür.

  26. Jennifer:

    Einen ziemlich hohen oft.

  27. Ralf:

    Okay. Ja.

  28. Jennifer:

    Ja. Mhm (bejahend).

  29. Ralf:

    Die Ausnahme wird zur Regel, ich werde, bin vielleicht nicht gerecht. Ist ja auch ungerecht, bei dem einen bin ich konsequent, beim anderen nicht. Kann ich eigentlich bei einem guten Mitarbeiter inkonsequent sein und bei dem …

  30. Jennifer:

    Nein!

  31. Ralf:

    … weniger guten bin ich …

  32. Jennifer:

    Nein, natürlich nicht. Aber du siehst, ich lächle und grinse breit. Ja, weil man macht das ja doch anders. Wenn wir ganz, ganz ehrlich zu uns selbst sind, dann haben wir ja schon so unsere Lieblinge und so ein Liebling darf dann ja auch manchmal mehr. Aber fair und korrekt ist es nicht. Ich finde, man sollte genauso vielleicht hart oder verbindlich oder konsequent sein wie mit jedem anderen auch, aber ich finde, oft ist es ja so, dass man es einfach auch nochmal erläutern kann oder nicht nur kann, sondern sollte. Das dann aber wertvoll, dass man sagt, im Prinzip hättest du es jetzt verdient, aber wir haben die Regel, alle werden gleichbehandelt und …

  33. Ralf:

    Gut rüberbringen, merke ich gerade.

  34. Jennifer:

    Ja. Also es ganz wichtig ist und nicht einfach sagen, ist nicht.

  35. Ralf:

    Und nicht so ein Prinzipienreiter sein. Einfach aus Prinzip, weißt du.

  36. Jennifer:

    Ja.

  37. Ralf:

    Wo jeder sagt, boah, wie hart ist das denn?

  38. Konsequenz bedeutet nicht gleich Härte

  39. Jennifer:

    Ja. Ich find auch, da ist es wieder so ein Spagat das zu meistern, selbst wenn man nicht so ein Prinzipienreiter sein will, dass viele vielleicht sagen, Konsequenz bedeutet gleichzeitig Härte. Und das bedeutet es für mich nicht.

  40. Ralf:

    Okay. Guter Hinweis.

  41. Jennifer:

    Es heißt nicht, ich muss hart sein. Weil viele sagen, oh ja, da muss ich ja total streng sein und ganz klar und direkt. Das meine ich nicht mit Konsequenz. Ich finde, berechenbar. Also, dass jeder weiß, wenn du das und das machst, erfolgt das und das als Konsequenzen. Dass man das kennt, sich darauf einstellen kann, dass es eben keine Überraschungen gibt. Das finde ich für Teammitglieder total wichtig, dass man einfach weiß, mein Verhalten oder Nicht-Verhalten hat folgende Folgen.

  42. Ralf:

    Ja. Also ich habe das noch in Erinnerung, wenn ich sehr hart gewirkt habe und konsequent, dann, weil es aus einer Unsicherheit heraus war und ich eigentlich gegen meine Überzeugung gehandelt habe, habe ich gedacht, das ist jetzt konsequent und dann habe ich es ganz hart rübergebracht, um irgendwie das durchzuziehen. Ich glaube, das war, als junge Führungskraft, war falsch, und ich glaube auch, dass das vielen passiert. Besser wäre doch, man kann es doch auch herzlich rüberbringen und erklären, warum, so ein Weil dahinter und den Kollegen oder den Mitarbeiter mitnehmen. Das ist total wichtig.

  43. Jennifer:

    Ja.

  44. Für Klarheit sorgen – Regeln und Eskalationsstufen

  45. Ralf:

    Also ich finde, für Klarheit sorgen. Wir haben ja unsere 7 Ks, das eine ist halt eben Konsequenz, ein anderes ist halt eben eine Klarheit. Ich finde, wenn ich für Klarheit halt sorge, wenn ich von Anfang an weiß, das und das ist es, was mir halt wichtig ist oder was uns als Team wichtig ist oder für unseren Kundenkontakt, dann finde ich, kann ich ganz anders damit umgehen. Und da sehe ich so die Herausforderung bei neuen Teammitglieder, die mit hinzukommen. Onboarding, das Thema hatten wir ja auch schon. Oft ist es ja in den anderen Köpfen so stark drin, dass man sagt, ja, bei uns ist das so und so oder bei uns läuft das eben anders als bei anderen, aber dass das oft vergessen wird halt eben mit auf den Weg zu geben. Und wenn jemand das nicht weiß, dann kann er auch nicht wissen, wie er sich entsprechend verhalten soll.

  46. Ralf:

    Ja, ich kenne ja Spielregeln und meine Meinung ist, wenn man Spiegelregeln hat, muss man sie einhalten. Punkt. Deswegen schon mal, mache weniger Regeln, dann kannst du auch nicht so oft inkonsequent sein. Nichts androhen, was zuhause ja immer schnell passiert, wenn, dann … und dann ist man in Zugzwang.

  47. Jennifer:

    Ja. Da denke ich, ist es oft, vielleicht auch so aus der eigenen Erfahrung raus, eine gewisse Machtlosigkeit. In manchen Situationen, wenn du denkst, und dann kommt das wenn, dann … und sagst, ah, gerade das wollte ich nicht sagen. Und so denke, ich geht’s vielen auch im unternehmerischen Kontext, wo du sagst, ja, dann kommt eben, wenn du das und das nicht machst, dann passiert das und das so.

  48. Ralf:

    Und es passiert gar nichts.

  49. Jennifer:

    Ja. Ja, ja.

  50. Ralf:

    Und dann sagen die Kollegen schon, das passiert sowieso nicht. Was will denn der machen? Der findet sowieso keine anderen. Was soll denn der machen? Weil es keine Eskalationsstufen gibt, weil ich gar nicht weiß, wie kann ich denn konsequent sein?

  51. Jennifer:

    Ja. Über Eskalationsstufen haben wir ja auch schon mal gesprochen, da finde ich, ist ja auch in Bezug auf das Thema Konsequenz noch mal total wichtig. Wenn jetzt jemand wirklich gegen irgendeine Regel, ob sie geschrieben oder umgeschrieben ist, verstößt, so und jetzt ist der Chef vielleicht nicht konsequent an der Stelle. So ja, was muss man tun?

  52. Glaubwürdigkeit und Authentizität

  53. Ralf:

    Ja. Vor allen Dingen, wenn du dann schon als Führungskraft merkst, die grinsen, weil der macht sowieso nichts. Zahnloser Tiger. Ach, meine Tochter, wie oft hat die mich ausgelacht. Machst sowieso nichts. Haha!

  54. Jennifer:

    Also da ist Glaubwürdigkeit dann noch mal total wichtig. Dass man eben nicht sagt hier, bestimmte, in Anführungszeichen, „Androhungen“, die sowieso nicht erfüllt werden, sondern wirklich dann vielleicht wenige Sachen haben, da klar zu sein, wirklich konsequent zu sein, damit halt auch Glaubwürdigkeit erzeugt wird. Ja, also das, was mir durch den Kopf schwebt, ist so, wo du sagst, zahnloser Tiger. Hatte ich letztens noch ein Coaching, greifen wir auch gerne mal in einer anderen Folge auf, ich werde als Führungskraft gar nicht ernst genommen. Also das denke ich, ist auch was, was viele bewegt, gerade wenn es vielleicht um das Thema Konsequenz geht, wo man sagt, die machen doch sowieso, was sie wollen.

  55. Ralf:

    Ja.

  56. Jennifer:

    Ich habe doch sowieso nichts in der Hand. Ich kann da sowieso nicht mit umgehen. Ja, auch wenn das viele so beschäftigt, wo man sagt, was soll ich denn dann überhaupt tun? Ich habe doch gar nichts in der Hand.

  57. Ralf:

    Ja, was sollen die denn dann tun? Weil heute, weißt du, hat der Mitarbeiter die Macht und wenn dann ein guter Mitarbeiter auch noch grinst und sagt, die schmeißen mich eh nicht raus, weil die brauchen mich, und ich spüre das als Teamleiter, als Marktleiter.

  58. Jennifer:

    Ja. Also ich finde vorher halt eben schon ein Ansatz, es gar nicht so weit kommen zu lassen. Also ich finde, wenn ich als Führungskraft authentisch und echt bin und klar bin und konsequent bin und da vielleicht wenige Prinzipien habe, ohne Prinzipienreiter zu sein, und wenn ich die lebe, dann bin ich mir sicher, dass man ein gutes Standing als Führungskraft haben kann.

  59. Ralf:

    Ja, aber wenn ich all das nicht habe, das hört sich so perfektionistisch an, so optimal, so eine Traum-Führungskraft. Die wenigsten sind das alles, was du gerade beschrieben hast.

  60. Jennifer:

    Nein, die Traum-Führungskraft hat man ja nicht.

  61. Ralf:

    Ja.

  62. Jennifer:

    Ich finde erstmal die Reflektion als Führungskraft zu sagen, okay, was kann ich, was kann ich eben nicht so gut oder noch nicht so gut, um überhaupt die Bewusstheit dafür zu haben und zu sagen, okay, Konsequenz gehört vielleicht auch nicht zu meinen Stärken, dann halt eben nicht leere Versprechungen zu machen, sondern dann wirklich erstmal mit wenigen Punkten anzufangen. Und dann wie gesagt diese herzliche Strenge halt mitzubringen, sodass es authentisch und echt und passend ist, und nicht auf einmal zu sagen, so, ich bin jetzt der patriarchalische Chef, der jetzt meint, konsequent alles durchboxen zu müssen.

  63. Ralf:

    Ist ja auch unglaubwürdig, das funktioniert nicht. Habe ich auch hinter mir.

  64. Jennifer:

    Ich finde, das ist ja eher bei dieser Unglaubwürdigkeit, wo die Mitarbeiter sagen, bringt doch sowieso nix. Also ich glaube, Echtheit, Klarheit, lässt das gar nicht so ins Wanken geraten.

  65. Kommunikation üben

  66. Ralf:

    Ja, ich glaube gute Kommunikation, einen guten Auftritt, also gute Körpersprache, das nicht selbst zerreden, keine Weichmacher drin haben, nicht die falschen Fragen stellen. Also viele …

  67. Jennifer:

    Jetzt sagst du, nicht die falschen Fragen stellen. Gib mal eine als Beispiel und dann formulieren wir positiv um.

  68. Ralf:

    Jenny, hättest du morgen Abend Zeit länger zu bleiben?

  69. Jennifer:

    Ach Ralf, tut mir leid, morgen Abend ist doch ein Pilates-Kurs.

  70. Ralf:

    Ja. So und jetzt? Sage ich, du musst aber, jetzt ist der Konflikt.

  71. Jennifer:

    Habe ich doch gerade gesagt, ich habe den Kurs morgen Abend. Ich komme nicht.

  72. Ralf:

    Ja super. Ich schmeiß dich raus.

  73. Jennifer:

    Mhm (bejahend). Ja. So und jetzt, wie machen wir es besser? Wie lautet eine passende Frage?

  74. Ralf:

    Jenny, ich weiß, auch wenn es unglücklich ist, ich brauche dich morgen bis 18 Uhr, weil Sabine war eingeplant, die hat einen Zahnarzttermin, die hat Zahnschmerzen und ich habe keinen anderen gefunden. Deswegen bitte morgen bis 18 Uhr.

  75. Jennifer:

    Ja. Du weißt, ich habe morgen meinen Kurs, Pilates steht an.

  76. Ralf:

    Sorry, Jenny.

  77. Jennifer:

    Ja, nein, verstehe ich ja auch und ach, Sabine ist mir auch eine liebe, wichtiger. Naja, ja, kann ich ja vielleicht die letzte halbe Stunde noch mitmachen, bin ich dabei.

  78. Ralf:

    Super. Ganz toll von dir. Danke!

  79. Jennifer:

    Ja, für euch gerne.

  80. Ralf:

    Ach, weiß ich doch. Aber merkst du den Unterschied?

  81. Jennifer:

    Ja, klar, klar. Das andere ist direkt so, hier so, also ist ja mit Konjunktiven drin, wo du schon sagt, ah und hm.

  82. Ralf:

    Na, vor allen Dingen haben ich dann die Hürde, aber ich wollte eine andere Antwort. Die kam aber nicht. Dann frag doch nicht.

  83. Jennifer:

    Ja. Aber das heißt an der Stelle ja auch, erstmal die Antwort für sich schon klar zu haben, ich möchte, dass der Mitarbeiter sagt, ja, ich unterstütze euch, und daraufhin zu überlegen, wie formuliere ich meine Frage, dass ich auch die sage ich mal Ziel- und Wunschantwort bekommen kann.

  84. Ralf:

    Genau. Dann hilft das, es hilft mir im Alltag.

  85. Jennifer:

    Also das heißt da, neben unserer Konsequenz und Klarheit ist ja ein weiteres K, Kommunikation, das heißt Kommunikation erstmal reflektieren und üben, üben, üben, trainieren, …

  86. Ralf:

    Üben, trainieren.

  87. Jennifer:

    … trainieren.

  88. Ralf:

    Nicht nur lesen – trainieren, gucken. Ja. Thematisieren, auch im Vorfeld thematisieren, nicht bevor der Konflikt entsteht, wo ich in die Konsequenz getrieben werde, sondern vorher das ankündige, Spielregeln, also die Regel in der Führung.

  89. Jennifer:

    Ja. Praktischer Tipp, wenn es da ums Üben geht. Auch wenn ich jetzt niemanden habe, mit dem ich gemeinsam vielleicht übe, wirklich bewusst vor den Spiegel stellen und die Sachen wirklich auszusprechen. Wirklich halt eben auch direkt zu formulieren und dass ich auch weiß überhaupt, wie klingt das Ganze, wenn ich das ausspreche.

  90. Ralf:

    Mhm (bejahend). So, Jenny, ich bin konsequent.

  91. Jennifer:

    Ich weiß, du hast noch einen Termin.

  92. Ralf:

    Genau.

  93. Jennifer:

    Und ich? Kein Sport, aber meine Familie, die zuhause wartet.

  94. Unsere praktischen Tipps zusammengefasst

  95. Ralf:

    Kommen wir zur Kaffeebohne.

  96. Jennifer:

    Tja! Also für mich ist eine der Bohnen, sowohl im beruflichen als auch im privaten Kontext vielleicht auch gerade zur oder aus der Liebe heraus zu meinen Kindern stärker konsequent zu sein. Das ist meine dicke, fette Bohne, die hier in unseren Topf reingeht.

  97. Ralf:

    Ja, für mich ist, Kommunikation. Also gute Fragen, Fragetechniken ist eine Riesenunterstützung. Trainiere Kommunikation. Okay.

  98. Jennifer:

    Für diejenigen, die Interesse haben, mehr zu unseren restlichen Ks an Informationen zu finden, wir haben ja 3 Ks heute angesprochen, wir haben 7 Ks, einfach auch in die Shownotes gucken und einfach mal bei begeisterungsland.de stöbern. Also haben wir viele praktische Tools, die Führungskräfte, angehende Führungskräfte gut und auf den Punkt unterstützen.

  99. Ralf:

    Also du packst jetzt konsequenterweise alle Ks noch in die Shownotes.

  100. Jennifer:

    Gut, dass du das nochmal so angesprochen hast.

  101. Ralf:

    Alles so spontan jetzt so.

  102. Jennifer:

    Ja. Ja, ja, ja.

  103. Ralf:

    War gar nicht abgesprochen.

  104. Jennifer:

    Nee, aber ich finde ja schon ein Herzensanliegen für mich Menschen zu unterstützen, die da draußen unterwegs sind, und da wollen wir in kleinen konsequenten Häppchen Beiträge leisten.

  105. Ralf:

    Ja.

  106. Jennifer:

    Also übe ich mich in Konsequenz und liefere Input.

  107. Ralf:

    Ich freue mich drauf.

  108. Jennifer:

    Bis dann!

  109. Ralf:

    Vielen Dank!

  110. Jennifer:

    Ciao!

  111. Ralf:

    Tschüss!

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