Mitarbeiterführung: Diese 7 Erfolgsfaktoren sind wichtig

Stelle dir vor, deine Mitarbeiter sind so begeistert, dass sie eure Kunden wie von selbst mit dieser Begeisterung anstecken.

Klingt gut, oder?

Und kannst du dir vorstellen, wie es sich anfühlt, wenn in der Folge ein Neukunde nach dem anderen vor der Tür steht?

Dann habe ich eine gute Nachricht für dich:

Wenn du bei der Mitarbeiterführung auf 7 Faktoren – die 7 K – achtest, kannst du deine Mitarbeiter nachhaltig begeistern.

Was es mit den 7 K auf sich hat?

Das erfährst du zusammengefasst in diesem Beitrag und bei Interesse gerne auch ausführlich in meinem E-Book, das du hier ↓ kostenlos anfordern kannst.



Was hat deine Mitarbeiterführung mit Kunden zu tun?

Immer wieder werde ich gefragt:

„Unser Produkt ist gut, unsere Mitarbeiter sind kompetent, und trotzdem generieren wir zu wenig Geschäft. Wie kann das sein?“

Meine Antwort:

Ein gutes Produkt und solide Mitarbeiter reichen nicht aus, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Nur wenn dein Team dauerhaft selbst begeistert ist, kann es die Kunden mit dieser Begeisterung anstecken und Ihr Unternehmen auf Erfolgskurs bringen.

Und vereinzelte positive Erlebnisse, weil ein Mitarbeiter gerade einmal einen guten Tag hat, sind nicht genug.

Erst wenn sich jeder einzelne Kunde bereits vor dem regulären Kontakt auf einen Begeisterungsmoment freuen darf, hast du dein Ziel erreicht.

Die folgenden 7 K unterstützen dich dabei, deine Mitarbeiter so zu begeistern, dass auch deine Kunden begeistert sind.

Ein nicht zu vernachlässigender Nebeneffekt ist, dass motivierte und zufriedene Mitarbeiter produktiver sind und selbstständiger agieren.

Für dich bedeutet das: Weniger Frust und mehr Zeit für die wirklich wichtigen Aufgaben.

Das sind die 7K erfolgreicher Mitarbeiterführung in der grafischen Übersicht:

Mitarbeiterführung, 7 Säulen, Begeisterte Mitarbeiter

Wir starten mit einem extrem wichtigen Faktor: Kommunikation.

1 | Kommunikation

Das mächtigste Instrument, das dir als Führungskraft zur Verfügung steht, ist das Wort.

Je nachdem, wie du kommunizierst, freust du dich im Anschluss entweder über ein motiviertes Team, das mit Begeisterung bei der Sache ist, oder du erstickst sämtlichen Enthusiasmus im Keim.

Häufig sind es bereits kleine sprachliche Feinheiten oder Gesten, die weitreichende Folgen haben.

So auch in der Mitarbeiterführung.

Ist es dir vielleicht auch schon passiert, dass du etwas Unbedachtes gesagt hast und dann plötzlich einen völlig verschnupften Mitarbeiter vor dir hattest?

Die Chance ist groß, dass du sein Selbstwertgefühl verletzt hast, ohne es zu merken.

Hier deshalb eine kleine Auswahl von Tipps, worauf du im Umgang mit deinen Mitarbeitern künftig achten kannst:

  • Erstelle eine Kommunikationsmatrix, in der genau festgehalten ist, wann du mit wem kommunizierst. Auf diese Weise kannst du prüfen, wie verbindlich deine Zusagen sind und ob anvisierte Gespräche auch tatsächlich stattfinden.
  • Tausche dich regelmäßig mit deinen Mitarbeitern aus und suche bewusst nach Möglichkeiten, sie zu loben.
  • Höre aktiv hin, und gib deinen Mitarbeitern jederzeit das Gefühl, zu 100 Prozent präsent zu sein.
  • Nutze eine positive Sprache und vermeide Weichmacher wie „vielleicht, würde, könnte, hätte“.
  • Achte bei Kritikgesprächen auf Ich-Botschaften, um deine Mitarbeiter nicht zu demotivieren, und komme zum Punkt.

Mehr Tipps für deine Mitarbeitergespräche findest du in meinem Guide für Chefs. Hier findest du den Guide „Mitarbeitergespräche“.

Kommen wir jetzt zum zweiten K: Konsequenz.

2 | Konsequenz

Wer heute so und morgen so verfährt, macht sich unglaubwürdig und wird unberechenbar.

Wenn du darauf abzielst, dein Team zu verunsichern und es zu demotivieren, bist du mit diesem Vorgehen auf dem richtigen Weg.

Wenn du deine Mannschaft jedoch begeistern möchtest, dann ist bedingungslose Konsequenz das Mittel der Wahl.

Deshalb: Mache Schluss mit Ausnahmen von der Regel, und lerne Nein zu sagen.

Kennst du Phrasen wie „versprochen ist versprochen“ oder „ein Chef – ein Wort“? Genau diesen Ruf solltest du dir konsequent erarbeiten.

Meine Kollegin Jennifer gibt in ihrem kurzen Blog-Artikel weitere praktische Tipps für mehr Konsequenz als Führungskraft: https://begeisterungsland.de/7-tipps-konsequenz-fuehrung/

3 | Konzentration

Erfolgreiche Unternehmen stimmen ihre Produkte genau auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ab.

Warum machst du es mit der Führung deiner Mitarbeiter nicht genauso?

Überlege dir, wie du dein Team zu Bestleistungen animieren kannst und konzentrieren dich darauf, eine passgenaue Begeisterungsstrategie zu entwickeln.

Mindestens ebenso wichtig ist es, dass du dich nicht in Nebensächlichkeiten verlierst und deine Gedanken auf Lösungen und Ziele statt auf Misserfolge fokussierst.

Deinem Team ist ein Fehler passiert?

Dann verschwende keine Zeit mit wütenden Nachfragen à la „wer war das?“ oder „warum ist das jetzt schon wieder passiert?“.

Konzentriere dich stattdessen auf die Lösung des Problems. Erkundige dich:

„Was können wir tun, damit das nicht mehr passiert?“

Und hier ist der nächste Punkt wichtig: Kontrolle.

4 | Kontrolle

„Warum soll ich meine wertvolle Zeit dafür opfern, meine Mitarbeiter zu kontrollieren? Wir sind doch nicht im Kindergarten.“

Sätze wie diese fallen häufig, wenn Führungskräfte sich eher als Teamplayer verstehen und Kontrolle als unangenehm oder übermäßig autoritär empfinden.

Häufig wird dabei allerdings Folgendes vergessen:

Kontrolle ist auch eine Chance.

Nur wenn du die Arbeit deines Teams wertschätzend prüfst und regelmäßig Feedback gibst, können deine Mitarbeiter sich weiterentwickeln.

Und genau das ist es doch, worauf es in einem immer härter werdenden Markt ankommt.

Lasse deine Mitarbeiter also nicht in der Luft hängen, sondern gib ihnen die Chance, sich über kontrollierte Erfolgserlebnisse und ein Lob vom Chef immer wieder aufs Neue zu motivieren.

5 | Kreativität

Um positiv aus der Masse herauszustechen und damit Begeisterung zu erzeugen, ist es wichtig, Ungewöhnliches auszuprobieren und querzudenken.

Das gilt für die Mitarbeiterführung ebenso wie für den Verkauf, und häufig brauchst du dafür nur ein wenig Einfühlungsvermögen.

Nehmen wir an, eine deiner Mitarbeiterinnen ist unkonzentriert, weil sie sich Sorgen um die Versetzung ihres Sohnes macht. Jetzt haben Sie zwei Möglichkeiten:

Entweder du denkst dir, „hoffentlich reißt sie sich bald wieder zusammen“ oder du arbeitest an deiner Begeisterungskultur und unterstützt sie dabei, einen fähigen Nachhilfelehrer für das Kind zu finden.

Mit wenig Aufwand setzt du damit das klare Zeichen, dass dir deine Mitarbeiter am Herzen liegen.

Gibt es eine schönere Form der Anerkennung?

6 | Kultur

Als Führungskraft prägst du die Kultur im Unternehmen (mit). Besonders dadurch, wie du deine Mitarbeiter führst.

Du bist es, der gemeinsam mit deinen Kollegen und Kolleginnen darüber entscheidet, wie diese Kultur aussehen soll.

Du bist es auch, der mit seinem Verhalten dafür verantwortlich ist, ob das Vorhaben gelingt.

Sei es der direkte Blickkontakt oder das Einhalten von Versprechen:

Deine Mitarbeiter tun nicht das, was du forderst, sondern das, was du tust!

Aus diesem Grund solltest du dir bewusst überlegen, welcher Geist in deinem Team oder Unternehmen herrschen soll und ihn dann konsequent vorleben.

Legst du Wert darauf, dass deine Mitarbeiter offen und freundlich auf die Kunden zugehen?

Dann zeige Herz und lege eine ehrliche Freundlichkeit an den Tag. Du bist das Vorbild, an dem sich deine Mitarbeiter orientieren!

7 | Klarheit

Deine Mitarbeiter funktionieren nicht so, wie du es gerne hättest?

Dann liegt das vielleicht daran, dass du deine Vorstellungen nicht klar und deutlich äußerst.

Als Führungspersönlichkeit solltest du dir deshalb folgende Schlüsselfragen stellen:

  • Wofür genau stehe ich als Chef?
  • Was ist mir besonders wichtig?
  • Wo genau geht die Reise hin?
  • Und welche Spielregeln gelten bei mir?

Die Antworten auf diese Fragen unterstützen dich dabei, dich klar zu positionieren und deinen Mitarbeitern dadurch Sicherheit und Struktur zu geben.

Solange ein Mitarbeiter darüber nachgrübeln muss, was genau du von ihm willst, kann er sich weder auf seine Aufgaben noch auf seinen Kunden konzentrieren.

Gib deinen Leuten klare Ansagen, dann bist du auf dem richtigen Weg.

Fazit: Gute Mitarbeiterführung = Produktivere Mitarbeiter

Fassen wir die 7 K der erfolgreichen Mitarbeiterführung noch einmal zusammen:

  1. Kommunikation
  2. Konsequenz
  3. Konzentration
  4. Kontrolle
  5. Kreativität
  6. Kultur
  7. Klarheit

Du denkst, dass du besseres zu tun hast, als dich derart intensiv um dein Team zu kümmern?

Dann denke noch einmal genauer nach!

Denn der aktuelle Gallup Engagement Index zeigt, dass 85% aller Beschäftigten keine oder nur eine geringe emotionale Bindung zum Betrieb haben. Du kannst dir ja vorstellen, dass diese 85% maximal Dienst nach Vorschrift machen.

Der wirtschaftliche Schaden ist enorm.

Möchtest du das wirklich verantworten? Willst du tatsächlich die Konsequenzen tragen, die dieser Umstand auf die Begeisterung deiner Kunden und damit auf den Erfolg des Unternehmens hat?

Wenn nicht, dann versuche in Zukunft die 7 K der Mitarbeiterführung in deinen Führungsalltag zu integrieren.

Schreib‘ dir die 7 K auf und lege sie dir auf deinen Schreibtisch – so wirst du immer dran erinnert.

In meinem E-Book erhältst du noch mehr praktische Tipps, wie du dein Betriebsklima mit einer optimierten Mitarbeiterführung deutlich verbessern kannst. Hier kannst du das E-Book sowie viele weitere Tools für deinen Führungsalltag anfordern.

Bei der Umsetzung wünsche ich dir viel Erfolg!

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