7 Tipps für konsequentes Handeln als Führungskraft

Haben Sie Familie? Ich bin zweifach Mama, Herzblutmama …. Und das spüren meine Jungs. Vor allem ganz oft, wenn es um Konsequenz geht. „Mutti, bitte nur eine Kleinigkeit an der Kasse mitnehmen – etwas kleines, ganz kleines Süßes.“ Und wie sehr hatte ich mir doch vorgenommen, hart bzw. besser gesagt konsequent zu bleiben.

Und zack, da haben wir es …

Warum schreibe ich Ihnen diese Zeilen? Ob Kindererziehung oder Führung von Mitarbeitern – konsequentes Agieren zahlt sich aus und konsequente Inkonsequenz rächt sich schnell.

Wer heute so und morgen so verfährt, macht sich unglaubwürdig und wird unberechenbar. Möchten Sie Ihr Team aktiv mitnehmen und begeistern, brauchen Sie bedingungslose Konsequenz. (Und ich weiß wie herausfordern das ist.)

Sicher kennen Sie die Redewendung „versprochen ist versprochen“ oder „ein Chef – ein Wort“? Arbeiten Sie genau an diesem Ruf!

Tipps für (mehr) gelebte Konsequenz in der Mitarbeiterführung

1. Seien Sie Vorbild

Leben Sie aktiv das vor, was Sie fordern. Ein kurzes Beispiel aus dem Geschäftsalltag. Ihr einberufenes Meeting beginnt um 10 Uhr. Alle Abteilungsleiter sind vor Ort. Doch wer fehlt? Der Chef. Sicher gibt es gute Gründe für Ihr Zuspätkommen, doch egal was ist, seien Sie pünktlich. Denn Ihre Mitarbeiter tun nicht das was Sie sagen, sondern was Sie tun.

2. Machen Sie Schluss mit Ausnahmen von der Regel

Halten Sie Regeln ein. Ohne Ausnahmen! Auch wenn Ihr bester und liebster Mitarbeiter einmal von einer Regel abweicht. Auch hier wieder das Beispiel „Pünktlichkeit“. Ihr bester Verkäufer kommt zu spät zum Meeting – mit der Aussage „Hab den Kundenauftrag noch eben reingeholt!“. Das ist TOP. Loben Sie hier und bestärken, dennoch gilt die Regel bei Verspätung zum Beispiel 5 € in die Teamkasse. Erläutern Sie, warum gelebte Konsequenz so wichtig ist.

3. Weniger ist mehr

Erstellen Sie weniger Regeln, dann ist es auch mit der konsequenten Einhaltung einfacher. Nichts androhen, was Sie sowieso nicht einhalten.

4. Konsequent sein heißt nicht gleich hart sein

Konsequente Führung bedeutet Berechenbarkeit, Verbindlichkeit, Glaubwürdigkeit. Nicht einfach NEIN sagen. Besser herzlich rüberbringen und erklären, warum es so ist und den Mitarbeiter mitnehmen.

5. Lernen Sie bewusst Nein zu sagen

Auch wenn das zunächst unbequem sein mag. Gerne auch hier ein konkretes Beispiel: Es ist Urlaubssperre. Nun kommt eine liebe Kollegin und bittet doch um Urlaub. Verdient hat Sie es allemal. Doch es rächt sich einzubrechen. Was wenn der nächste Kollege kommt?

6. Kommunikation ist der Schlüssel zu erfolgreicher Führung

Gut rüberbringen ist die Devise. Üben Sie authentisch und echt rüberzukommen. Eiern Sie nicht rum. Sein Sie klar und beherzt in Ihrer Kommunikation. Vermeiden Sie Weichmacher, stellen passende Fragen und bekommen so gewünschte Antworten. Legen Sie einen selbstbewussten Auftritt mit deutlich selbst-bewusster Körpersprache hin.

7. Ihre Klarheit gibt Ihrem Team Sicherheit und Struktur

Seien Sie kein Prinzipienreiter und handeln einfach aus Prinzip, sondern aus Überzeugung. Fragen Sie sich: Wofür genau stehe ich als Chef? Was ist mir besonders wichtig? Wo genau geht die Reise hin? Positionieren Sie sich klar. Solange ein Mitarbeiter darüber nachgrübeln muss, was Sie genau von ihm wollen, kann er sich weder auf seine Aufgaben noch auf seinen Kunden konzentrieren.

Die beiden letzten Punkte – Kommunikation und Klarheit – ergänzen die Konsequenz. Dies sind somit drei unserer 7 K.

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